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Es geht los
Vorbereitungstreffen Ziel ist es, gemeinsam einen Film zu produzieren. Der erste Gedanke, sich an einem existierenden Drehbuch zu orientieren, wird schnell verworfen zugunsten des Vorschlags, mit den Jugendlichen zusammen die Filmgeschichte zu entwickeln und sich dabei an ihren Themen zu orientieren. Die Idee ist, dass der spätere Film aus vier Teilen besteht: drei Stränge der Handlung werden eigenständig von den Gruppen in Bristol, Poznan und Hannover verwirklicht, der vierte Teil führt die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und wird von der internationalen Gruppe gemeinsam entworfen und realisiert.
Vorbereitungstreffen Die teilnehmenden Jugendlichen werden durch Kontakte zu Schulen vor Ort für das Projekt gewonnen und begeistert: In Hannover aus der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bemerode, die bereits mit dem KroKuS kooperiert, in Bristol aus drei weiterführenden Schulen, die sich insbesondere der Kulturarbeit widmen (die Cotham Comprehensive, Ashton Park und St Mary Redcliffe and Temple School), und in Poznan aus dem X. Liceum, das eine Klasse eingerichtet hat, die sich bereits mit Film beschäftigt. Engagierte Lehrer setzen sich für die Realisierung des Projekts an ihrer jeweiligen Schule ein. Die finanziellen Hürden können genommen werden und das Projekt startet am 1. September 2002 mit der Workshoparbeit in den drei Gruppen vor Ort. Jeweils 15 Jugendliche nehmen in jeder Stadt am Projekt teil, recht viele Leute für ein Filmprojekt, doch es gibt unterschiedliche Arbeitsbereiche zu besetzen: Drehbuch, Schauspiel, Filmarbeit. Professionelle Filmemacher und Medienpädagogen leiten die Projektgruppen an und begleiten sie. Erste Werkstatt in Bristol
Gruppentreffen in Bristol Die Arbeit in den national gemischten Workshopgruppen soll die Jugendlichen sensibilisieren für die verschiedenen Interessen- und Arbeitsbereiche einer Filmproduktion: Workshops zum Drehbuch, Schauspiel, zur Kamera- und Filmarbeit und Dramaturgie werden angeboten. Sechs kurze Filme entstehen, die Jugendlichen sind begeistert von den Ergebnissen. Die Arbeit bringt sie zusammen, lässt erste Freundschaften keimen. Doch die nationalen Gruppen bleiben oft noch unter sich.
Spiel in der Gruppe Die Jugendlichen schlagen vor, ihre eigenen Erfahrungen während des Treffens in Bristol auch für den gemeinsamen Film zu verwenden. Geschichten rund um einen internationalen Schüleraustausch werden zum Thema. In den noch zu entwickelnden nationalen Szenen soll es um die Vorbereitung gehen, während der vierte gemeinsame Teil das Zusammentreffen der Protagonisten während des Austauschs zeigen soll. Aufgabe der nächsten Wochen wird es sein, die jeweiligen nationalen Szenen bis zum Drehbeginn so zu konzipieren, dass daraus ein einziger Film wird. Arbeit vor Ort Die Kommunikation der Jugendlichen über das Internet kommt noch nicht so richtig in Gang. Technische Hindernisse und sprachliche Hürden spielen dabei eine Rolle, vor allem aber die Tatsache, dass jede der drei Gruppen mit der Entwicklung ihrer eigenen lokalen Geschichte beschäftigt ist und die Jugendlichen sich noch nicht soviel zu sagen haben. Das ändert sich, als sich Vertreter aller Gruppen (je zwei Jugendliche und ein Filmemacher) Ende Februar in Hannover treffen, um die Drehbuchentwürfe aufeinander abzustimmen und den gemeinsamen vierten Teil zu planen. Es gelingt, für die Charaktere aus den einzelnen Teilen eine Fortsetzungsgeschichte zu finden, ein Gruppenergebnis, das höchste Konzentration erfordert. Erst jetzt beginnen die endgültige Überarbeitung der nationalen Drehbücher und die Dreharbeiten. Gemeinsame Filmarbeit
... in Hannover Unterstützt werden die Gruppen von Profis, die praktische Arbeit wird von den Jugendlichen gemacht: vor und hinter der Kamera geben sie den Ton an. Regisseure und Kameraleute, Schauspieler und Drehbuchberater stehen ihnen mit ihrem Know-how zur Seite. Es ist deutlich zu spüren, dass die Jugendlichen in das Projekt hineingewachsen sind. Sie bringen sich mehr in die Workshoparbeit ein und sind viel offener ihren Partnern gegenüber. Am Schluss der Werkstatt in Hannover wird ein grober Rohschnitt des gesamten Films allen Beteiligten, Eltern und geladenen Gästen präsentiert.
Arbeit am Schnitt Der Film ist noch nicht fertig Aber jetzt...
Filmausschnitte Die Jugendlichen Die Jugendlichen werden zunehmend mehr in die Projektorganisation eingebunden. Sie beteiligen sich an der Gestaltung der internationalen Begegnungen (insbesondere an der Freizeitgestaltung, der Unterbringung der Gäste in den Familien und der Festlegung von Regeln für alle Beteiligten) und wirken an der Vorbereitung der Premiere, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Auswertung mit. Von den Jugendlichen wird ein hoher Einsatz erwartet, oft mehr als für sie zu Beginn des Projekts vorstellbar. Es sind Freundschaften entstanden, die Internetplattform wird weiterhin für den Austausch untereinander genutzt. Die Profis Das filmische Ergebnis |
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